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 Soulthieves

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ErzählerGeschichte
Spielleitung




Di Sep 11, 2012 3:28 pm





„Die Menschen verstanden nicht, dass wir auch Gefühle hatten. Sie verachteten uns seit diesem einen Tag, der alles veränderte. Kommt meine Kleinen, ich werde euch die Geschichte erzählen!“

13. August 1880
Es war ein kalter Abend. Ungewöhnlich für den Sommer, doch das war mir egal. Ich lag in meinem gemütlichen Korb und genoss die Wärme, die der Kamin erzeugte. Meine Besitzerin kraulte meinen Kopf und ich wedelte erfreut mit dem Schwanz. Das war das letzte Mal, dass sie mich berührte. Natürlich wusste ich das zu diesem Zeitpunkt noch nicht und dachte mir nichts weiter dabei. Ich rollte mich einfach wieder zusammen und schlief ein. Als ich wieder aufwachte, war ich alleine. Das war ungewöhnlich. Ich war noch niemals alleine gewesen, ich bellte und jaulte, doch eine Antwort bekam ich nicht. Glücklicherweise hatten mir meine Besitzer einen kleinen Ausgang in die Tür gemacht, weshalb ich immer ein und aus gehen konnte, wann ich wollte.
Ich schlüpfte durch die Klappe und konnte zunächst nicht ungewöhnliches feststellen, die Sonne schien und die Vögel sangen.
Langsam schlenderte ich durch die Gassen und suchte nach meiner Besitzerin, zunächst viel mir nicht auf, dass ich keine anderen Menschen oder Hunde traf.
Plötzlich hörte ich Menschenstimmen, ich verstand noch nicht genau was sie sagten, doch als ich mich näher heranwagte konnte ich der Rede lauschen: „Diese beiden Jungen wurden getötet! Von Hunden! Ein erschrockenes Raunen ging durch die Menge und ich versteckte mich hinter alten Kisten. Von Hunden?! Das konnte nicht sein! Kein Hund würde seinem Besitzer oder einem anderen Menschen etwas antun! Als der erste Schock verklungen war, setzte der Mensch seine Rede fort: „Hunde sind die besten Freunde des Menschen, das hat man uns erzählt, aber das ist nicht so! Sie sind gefährlich, was dieses jüngste Beispiel bestätigt. Zuverlässige Quellen bestätigen, dass durch sie sogar die Pest in unser Land kam. Doch ich habe eine Lösung für unser Problem. Die Hunde müssen weg, sonst werden noch mehr dieses leichtsinnige Verhalten mit dem Tod bezahlen! Ich winselte leise, dass konnte der Mensch doch nicht ernst meinen?! Wo sollen wir hin? Und wir sind nicht krank, wir töten keine Menschen! Die Anderen werden ihm doch wohl nicht zustimmen?!


Doch genau so kam es, die anderen Menschen stimmten dem Bürgermeister zu. Einige waren sogar bereit, ihren eigenen Hund zu töten. Andere jagten sie weg. Es ist ein dunkles Kapitel unserer Geschichte. Wir schienen so wehrlos.
Doch zu dieser Zeit gab es auch Hunde, die ihr Schicksal nicht kampflos hinnehmen wollten. Sie bildeten Rudel und planten die Rache an den Menschen, doch das ist eine Geschichte für einen anderen Zeitpunkt!






Die dunkle Nacht verschlang alle Geräusche, bis auf das leiser Pfoten die durch die leeren Gassen huschten. Eine Gruppe von Hunden versammelte sich dort. Als schließlich keiner mehr kam ergriff ein kräftiger weißer Hund das Wort: "Hunde, ihr habt euch hier versammelt um Rache zu nehmen. Rache an den jenigen die euch vertrieben haben und töten wollten! Nun ist die Zeit gekommen ihnen zu zeigen wer hier das Sagen hat und das sind wir!" . Gejaule ging durch die Hundemasse und fast jeder schien davon gepackt zu sein, Rache zu nehmen. Nur wenige sagten nichts.. Sie wollten niemanden weh tun, geschweige denn töten. Langsam versuchte sie sich aus der Masse zu lösen, aber als sie sich gerade umdrehen wollten um weg zu rennen, ergriff wieder der weiße Hund das Wort: "Ihr da! Wohin geht ihr? Wollt ich euch uns nicht anschlißen? Vergesst nicht die Menschen haben euch auch verletzt und nun könnt ihr endlich Rache an ihnen nehmen!" . Bei diesen Worten ging Gemurmel durch die Menge und und die guten Hunde wurden plötzlich von jedem angeguckt. "Nein.", sprach eine Hündin auf einmal, "Nur weil sie mich verletzt haben, muss ich sie nicht gleich angreifen. Schließlich sind nicht alle Menschen so, meine früheren Hausleute waren immer freundlich zu mir. Ich könnte ihnen nie etwas antun." Die anderen Hunde waren nun ganz still und schienen auf die Antwort des weißen Hundes zu warten. Snow, die weiße Hündin funkelte sie mit wütenden Augen an, dann knurrte sie drohend und sprach, "Nun gut, wenn du dich und die anderen auch, sich nicht anschließen wollen, dann geht. Geht und komm niemals wieder!" Das taten die anderen Hunde auch. Aber nun waren diejenigen die sich Snow zuerst anschließen wollten verunsichert. Sollten sie den Weg der Rache oder den Weg der Zuversicht einschlagen? Entscheide selbst...


#Forengründer: Akaysa
#Spielleitung: Shila/Akaysa/Spielleitung
#Genre: Hunde-RPG, Reallife mit ein bisschen Fantasy
#Rating: +12
#Postlänge: min. 12 Zeilen


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